Arbeitsschutz mit system
Managementsystem im Arbeitsschutz
Wir strukturieren Ihren Arbeitsschutz mit klaren Abläufen, eindeutigen Verantwortlichkeiten und prüffähigen Nachweisen –ob BG-AMS oder ISO 45001: Wir wählen mit Ihnen die passende Lösung und setzen sie praxistauglich um.
Was ist ein Managementsystem im Arbeitsschutz?
Ein Arbeitsschutz-Management-System (AMS) ist im Kern ein klarer, wiederholbarer “Betriebsablauf”, mit dem ein Unternehmen Arbeitsschutz nicht dem Zufall überlässt, sondern planbar, dokumentiert und nachvollziehbar steuert.
Zunächst legt ein solches System fest, wer im Arbeitsschutz was macht und welche Rollen sowie Verantwortlichkeiten gelten. So ist eindeutig geregelt, wer Entscheidungen trifft, wer umsetzt und wer kontrolliert. Darüber hinaus beschreibt das System, wie Gefährdungen erkannt und wirksam reduziert werden – zum Beispiel durch strukturierte Gefährdungsbeurteilungen und eine gezielte Maßnahmenplanung mit Prioritäten und Fristen.
Regelmäßige Prüfungen stellen sicher, dass die Abläufe funktionieren: Begehungen machen Risiken sichtbar, Unterweisungen halten Wissen aktuell, und die Auswertung von Unfällen oder Beinaheunfällen zeigt, wo nachgebessert werden muss.
Zugleich sorgt das Managementsystem dafür, dass aus Fehlern gelernt wird und der Arbeitsschutz Schritt für Schritt besser wird. Grundlage ist das PDCA-Prinzip: planen, umsetzen, prüfen, verbessern – in einem verlässlichen Rhythmus. Nicht zuletzt liefert das System die nötige Dokumentation. Damit herrscht intern Klarheit über den Status und die Verantwortlichkeiten. Extern – etwa gegenüber Behörden, Berufsgenossenschaften oder in Audits – lässt sich nachvollziehbar nachweisen: "Wir haben das im Griff."
Warum System statt Einzelmaßnahmen?
Einzelmaßnahmen wirken oft nur kurzfristig: Fristen werden übersehen, Zuständigkeiten bleiben unklar, Dokumente liegen verstreut und sind im Audit schwer greifbar.
Mit System fällt nichts mehr vom Tisch: Aufgaben werden priorisiert, Termine verlässlich gesteuert und Ergebnisse transparent festgehalten. Das verhindert Wiederholfehler und sorgt dafür, dass Unterweisungen, GBU und Begehungen im Takt laufen.
Welches System passt zu Ihnen?
Prüf­fähiges System
BG-AMS
BG-AMS ist ein praxisnahes Rahmenwerk der Berufsgenossenschaften. Es ordnet Rollen, legt einen Takt für Unterweisungen, Gefährdungsbeurteilungen und Begehungen fest und sorgt für nachvollziehbare Nachweise. In Deutschland ist BG-AMS bei kleinen und mittleren Unternehmen am gängigsten. Viele Betriebe nutzen es als Einstieg, weil es schnell sichtbare Ordnung schafft. Der Start ist vergleichsweise leicht. Sie arbeiten mit schlanken Vorlagen und klaren Zuständigkeiten. Wer später mehr benötigt, kann Inhalte ausbauen oder auf ISO 45001 umstellen.
zertifizierbares System
ISO 45001
ISO 45001 ist der international anerkannte Standard für Arbeitsschutz. Er beschreibt klare Prozesse, messbare Ziele und regelmäßige Überprüfungen und kann extern zertifiziert werden. Gängig ist ISO 45001 vor allem bei größeren Unternehmen, in Lieferketten oder wenn Kunden ein offizielles Zertifikat erwarten. Der Einstieg ist anspruchsvoller als bei BG-AMS. Es braucht mehr Struktur, belastbare Kennzahlen und Audittermine. Dafür erhalten Sie weltweit verständliche Nachweise und ein System, das sich gut über mehrere Standorte steuern lässt.
In 5 Schritten zu Ihrem
Arbeitsschutz-Managementsystem
01
Projektstart & Zielbild
Gemeinsam klären wir Ziele, Geltungsbereich und den organisatorischen Rahmen: Welche Standorte und Bereiche sind betroffen? Welche Risiken werden priorisiert? Welche Ergebnisse sollen am Ende verbindlich stehen?
02
Ist-Analyse
Wir prüfen, was bereits vorhanden ist (z. B. Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Begehungen, Notfallorganisation, Prüfungen) und gleichen den Status strukturiert mit den AMS-Bausteinen ab. Daraus entsteht eine transparente Gap-Liste: Was läuft gut – und wo fehlen Prozess, Verantwortung oder Nachweis?
03
Roadmap & Maßnahmenplan
Aus den Ergebnissen entwickeln wir eine Roadmap mit konkreten Arbeitspaketen, Prioritäten und Meilensteinen. Jede Maßnahme erhält einen Verantwortlichen, eine Deadline und einen klaren Nachweis, damit Umsetzung und Wirksamkeit messbar werden.
04
Umsetzung in der Praxis
Wir etablieren die notwendigen Rollen, Prozesse und Vorlagen – und bringen das System in die Führung und den Betrieb: klare Zuständigkeiten, verständliche Abläufe, saubere Dokumentation sowie eine verlässliche Kommunikations- und Unterweisungslogik.
05
Wirksamkeitscheck & kontinuierliche Verbesserung
Zum Abschluss prüfen wir die Wirksamkeit (z. B. über interne Checks/Audits und Kennzahlen) und definieren einen Verbesserungsprozess, damit Arbeitsschutz dauerhaft stabil bleibt – auch bei Personalwechsel oder Organisationsänderungen.
Klarheit in 30 Minuten – kostenlos & unverbindlich
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FAQ - Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Managementsystem im Arbeitsschutz – in einem Satz?
Ein Managementsystem im Arbeitsschutz ist ein strukturierter Ansatz, mit dem Unternehmen Arbeitsschutz systematisch planen, umsetzen, überprüfen und verbessern – mit klaren Zuständigkeiten, Prozessen und Nachweisen.
Wie lange dauert der Aufbau, bis es „läuft“?
Typisch sind 3–6 Monate bis zum geregelten Regelbetrieb. Erste Verbesserungen sehen Sie meist schon früher (z. B. Unterweisungs-Takt, Fristenübersicht).
Wie viel interner Aufwand entsteht?
Meist 1–2 Ansprechpersonen, kurze Abstimmungen im festen Takt. Wir liefern Vorlagen, strukturieren Termine und halten Nachweise nach – so bleibt Ihr Aufwand überschaubar.
Ist ein Managementsystem rechtlich vorgeschrieben?
Nein. Sie führen ein Managementsystem aufgrund der vielen Vorteile freiwillig ein oder Ihre Kunden fordern in dieser Thematik ein Zertifikat.